Özgecan Aslan wird an ihrem 9. Todestag gedacht

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Erinnerungen und Erinnerungen an Özgecan Aslan

Özgecan Aslan, eine Universitätsstudentin, die in dem Kleinbus ums Leben kam, mit dem sie nach dem Schulabschluss im Bezirk Tarsus in Mersin nach Hause fuhr, wird an ihrem 9. Todestag gefeiert. Die Familie Aslan, die Özgecan keinen Moment vergisst, lebt mit dem Schmerz ihrer Tochter.

ÖZGECAN ASLAN WIRD ERINNERT Özgecan Aslan wird an ihrem Grab an ihrem 9. Todestag gedacht. Darüber hinaus werden in vielen Teilen des Landes Gedenkveranstaltungen in ihrem Namen, insbesondere von Frauenverbänden, abgehalten und auf die in den letzten Jahren zunehmende Zahl von Femiziden aufmerksam gemacht. Zur Erinnerung an Özgecan Aslan wurden viele Denkmäler und Parks errichtet. In seinem Namen wurden Stipendien und Auszeichnungen vergeben. Die Geschichte von Özgecan Aslan ist zu einem Symbol im Kampf gegen Femizid geworden.

Was geschah bei der Ermordung von Özgecan Aslan?

Özgecan Aslan wurde am 22. Oktober 1995 in Mersin geboren und war Studentin, als sie am 11. Februar 2015 brutal ermordet wurde. Özgecan, der im Bezirk Tarsus in Mersin lebt, studierte als Erstsemester an der Fakultät für Psychologie. Özgecan Aslan wurde am 11. Februar 2015 von Suphi Altındöken sexuell angegriffen und anschließend getötet, nachdem er von einem Kleinbus im Bezirk Tarsus in Mersin entführt worden war. Der Mord an Özgecan Aslan stellte auch einen Wendepunkt im Hinblick auf Femizide in der Türkei dar, und in vielen Provinzen wurden Protestaktionen gegen Femizide durchgeführt.

Die Angeklagten Suphi Altındöken, sein Vater Necmettin Altındöken und Fatih Gökçe wurden im Ergebnis des Prozesses zu einer verschärften lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Der Täter des Mordes, Suphi Altındöken, wurde am 11. April 2016 von einem Häftling in der geschlossenen Hochsicherheitsgefängnisanstalt Adana vom Typ F getötet. Der brutale Mord an Özgecan Aslan löste in der Türkei eine große Welle der Reaktion aus. Der Mord machte auf Femizid und Geschlechterungleichheit aufmerksam. Nach Aslans Tod wurde die Plattform „Nein zum Femizid“ gegründet und das Gesetz zum Schutz der Familie Nr. 6284 geändert.

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